Dinner für Spinner

Dem Regisseur Francis Veber gelang mit Le Dîner de cons, wie der Film im französischen Original heißt, im Jahr 1998 eine überaus pointenreiche Komödie, die mit nur wenigen Darstellern auskommt.

Thierry Lhermitte, Francis Huster und Jacques Villeret spielen die wesentlichen Hauptrollen.

Die Handlung

Eine kleine Gruppe von angesehenen Bürgern trifft sich regelmäßig zum Abendessen. Der besondere Reiz besteht darin, dass abwechselnd jeder von Ihnen einen Trottel mitbringen muss, damit man sich über ihn lustig machen kann.

Pierre Brochant (gespielt von Thierry Lhermitte) ist dieses Mal an der Reihe und lädt Francois Pignon (gespielt von Jacques Villeret) ein. Das Hobby des Finanzbeamte ist das Nachbauen von berühmten Gebäuden mit Streichhölzern. Brochant lädt ihn vorher zu sich nach Hause ein, um von dort aus zum Dinner zu fahren. Kurz bevor der Supertrottel bei ihm eintrifft, muss Brochant das Dinner absagen, da er sich kurz vorher den Ischiasnerv einklemmte. Für eine Absage an Pignon ist es aber zu spät.

Im Folgenden bringt Pignon das Leben und die Ehe von Brochant, der ihn schnellstmöglich wieder loswerden will, gehörig durcheinander. Zunächst verwechselt er Brochants Frau mit dessen Geliebter und schafft es, dass ihn am Ende beide verlassen. Noch nicht genug damit, denn anschließend holt er noch einen Kollegen von der Steuerfahndung in Brochants Wohnung, da dieser glaubt, dass sich Brochants Frau bei einem bekannten Casanova aufhält. Aber nicht die Frau von Brochant ist bei ihm, sondern die Frau des Steuerfahnders. Aufgrund der Gemälde und teuren Einrichtung von Brochants Wohnung vermutet der Finanzbeamte Steuerhinterziehung und kündigt gleich noch einen offiziellen Besuch an.

Brochants Frau ist in der Zwischenzeit bei einem Verkehrsunfall verletzt worden und befindet sich im Krankenhaus. Auch nachdem Pignon erfahren hatte, welche Rolle ihm eigentlich für diesen Abend zugedacht war, versucht er trotzdem eine Versöhnung zwischen Brochant und dessen Frau in die Wege zu leiten, scheitert kläglich und macht alles nur noch schlimmer.