Der Super-Hypochonder

Bei der belgisch-französischen Koproduktion aus dem Jahr 2014, mit dem Originaltitel Supercondriaque, ist Dany Boon Regisseur, Drehbuchautor und Hauptdarsteller in einer Person.

Handlung

Romain Faubert leidet unter Hypochondrie, er ist also eine Art eingebildeter Kranker. Dazu tragen sein Beruf als medizinischer Fotograf und zahlreiche Informationen aus dem Internet bei. Schon alleine beim Anfassen einer Türklinke bekommt er Angst, sich mit Krankheiten anzustecken. Körperlichen Kontakt versteht er fast immer zu vermeiden und Desinfektionsmittel sind sein ständiger Begleiter.

In dem Arzt Dr. Dimitri Zvenka scheint er endlich den Mediziner seines Vertrauens gefunden zu haben. Dieser hört ihm, zumindest beim ersten Besuch, aufmerksam zu und versteht es, auf seine Krankheiten einzugehen.

Bald merkt jedoch auch Dr. Zvenka, dass all seine eingebildeten Krankheiten durch seine Einsamkeit psychisch bedingt sind, und versucht ihn mit einer Frau zu verkuppeln, was allerdings kläglich scheitert.

Ein Besuch in einem Flüchtlingslager, um Menschen zu sehen, die wirklich leiden, sollte eine Art Schocktherapie sein, so denkt sich Dimitri. Da seine Schwester Anna sich in einem dieser Lager als Krankenschwester engagiert, schickt er Faubert dorthin. Schon gleich zu Beginn gerät er aber dabei in eine Situation, in der er mit einem Rebellenführer eines fiktiven Staates verwechselt wird. Die Schwester Dimitris, die diesen Anführer aufgrund ihrer eigenen Herkunft verehrt, ist begeistert, dass sie ihn endlich persönlich kennenlernt.

Um ihn vor seinen Verfolgern zu schützen, bietet sie ihm ihre Wohnung als Unterschlupf an, in der sich die beiden dann auch etwas näherkommen. Letztendlich kann sie aber die Festnahme des angeblichen Rebellenführers nicht verhindern und dieser wird in sein (fiktives) Herkunftsland abgeschoben. Dort wartet er, zusammen mit Kakerlaken und Ratten, in einer Zelle auf seine Hinrichtung. Diese Schocktherapie scheint zu helfen, denn plötzlich ist er von seiner Krankheit geheilt.

Nach dem sich die Verwechslung endlich aufklärte, wird er in letzter Minute aus der Haft befreit.